Anlagenmechaniker/in
| Nächster Umschulungsbeginn:
auf Anfrage Umschulungsdauer: 24 Monate Zugangsvoraussetzungen: Erweiterter Hauptschulabschluss, Mathematik mindestens Note 3 Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des JobCenters oder Bewilligung einer Umschulung als berufliche Rehabilitationsmaßnahme Prüfung/Abschluss: Gesellenbrief Anlagenmechaniker/in (IHK) |
Anlagenmechaniker/innen fertigen und montieren Industriemaschinen und Anlagen, Rohrleitungssysteme sowie Behälter und Apparate. Sie halten diese auch instand, erweitern sie oder bauen sie um.
Anlagenmechaniker/innen arbeiten überwiegend in Metallbauunternehmen, die Kessel und Behälter z. B. für die Lebensmittelindustrie oder Heizkörper für Zentralheizungen herstellen. Sie sind außerdem in der Erdöl- und Erdgasförderung, bei Wasserwerken oder Energieversorgungsunternehmen tätig. Anlagenmechaniker/innen beherrschen verschiedene Schweißtechniken. Sie planen Ihre Arbeiten anhand von Konstruktionszeichnungen z. B. von Rohrleitungssystemen und anhand von Schweißplänen, Kanalleitungsplänen, Fundament- und Lageplänen. Typische Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind die Techniker- sowie die Meisterprüfung.
Besondere Voraussetzungen für das Berufsbild Anlagenmechaniker
- Gesundheitliche Eignung für einen handwerklichen Beruf
Umschulungsinhalte
- Betriebliche und technische Kommunikation
- Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der Arbeitsergebnisse
- Unterscheiden, Zuordnen und Handhaben von Werk- und Hilfsstoffen
- Herstellen von Bauteilen und Baugruppen
- Warten von Betriebsmitteln
- Steuerungstechnik
- Montieren von Bauteilen und Baugruppen
- Instandhaltung; Feststellen, Eingrenzen und Beheben von Fehlern und Störungen
- Bauteile und Einrichtungen prüfen
Umschulung am BWK
Die Umschulung folgt der bundeseinheitlichen Ausbildungsordnung für diesen Beruf. Sie absolvieren einen Teil der Umschulung im BWK und arbeiten und lernen für mehrere Monate in einem Berliner Industrie- oder Handwerksunternehmen.