XENOS - Integration und Vielfalt

Unsere bilinguale Ausbildung zum/zur Kaufmann/-frau im Einzelhandel und zum/zur Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel mit Auslandsaufenthalten wird finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds im Rahmen des Bundesprogramms XENOS - Integration und Vielfalt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Eine geringe Ausbildungsbeteiligung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund sorgt für den Verlust wichtiger Ressourcen und Begabungsreserven auf dem Arbeitsmarkt. MigrantInnen bringen ungenutzte Begabungsreserven mit, die Deutschland angesichts des für die Zukunft prognostizierten Fachkräftemangels im zusammenwachsenden Europa und auf den globalen Märkten dringend braucht.

  
Jugendliche mit Migrationshintergrund verfügen über besondere Kompetenzen und Ressourcen, die gesucht und nachgefragt werden. Besondere Förderkonzepte für sie setzen deshalb an den spezifischen Stärken der Jugendlichen an (Bilingualität und interkulturelle Erfahrungen), sollen "Zugehörigkeit" betonen und entwickeln, auch aus Sicht der deutschen Kultur inklusiv sein, um Tendenzen zum (sub-) kulturellen Rückzug und der Ausgrenzung entgegenzuwirken.

Erreicht wird dies durch die sinnvolle Verknüpfung der nachfolgenden Projektziele:

1. Den Jugendlichen mit Migrationshintergrund wird eine berufliche Entwicklungsperspektive geboten, die dem Bedarf im internationalen Handel entspricht und für die Auszubildenden Selbstverwirklichungsmöglichkeiten sowie berufliche und gesellschaftliche Aufstiegsmöglichkeiten bietet. Die Ausbildung zum/zur Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel, zum/zur Kaufmann/-frau im Einzelhandel mit dem besonderen Schwerpunkt der interkulturellen und bilingualen Qualifizierung verbindet die Nachfrage am Arbeitsmarkt mit den besonderen Ressourcen der Jugendlichen. Durch Auslandspraktika, muttersprachlichen und Englischunterricht sowie durch interkulturelle Trainings soll die internationale Mobilität der Jugendlichen gefördert werden, so dass sich nach der Ausbildung adäquate Berufsmöglichkeiten im internationalen Handel eröffnen.

2. Ein zusätzlicher Bestandteil der Ausbildung zielt ab auf die Entwicklung und Durchführung von Lern- und Begleitmodulen zur Förderung der interkulturellen Kompetenz der Teilnehmer durch Elemente der Inklusion, vorrangig in der schulischen und betrieblichen Lebenswelt der Auszubildenden. In die Module muttersprachlicher Unterricht, Erfahrungsaustausch und interkulturelle Trainings werden auch andere Auszubildende des OSZ mit und ohne Migrationshintergrund auf freiwilliger Basis einbezogen. So wird erreicht, dass die Projektziele schon in der Durchführungsphase nicht auf die Ausbildungsgruppe und ihre Lehrenden beschränkt bleiben, sondern die breitere Schulöffentlichkeit mit einbezogen wird.

3. Ein drittes wesentliches Projektziel ist Vernetzung, Erfahrungsaustausch und Kompetenzentwicklung der an der Berufsausbildung beteiligten Akteure (Ausbildungs-, Wirtschaftsbetriebe, Berufsschule, Kammern, Träger, Jobcenter).

Infos zur Ausbildung:

Ausbildung Kaufmann/-frau im Einzelhandel mit Auslandspraktika

Ausbildung Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel mit Auslandspraktika

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